Krise vorbei? Spanier fahren wieder zur Arbeit

Spanien erwacht langsam wieder aus seinem "Winterschlaf". Ab Montag gingen Hunderttausende wieder zur Arbeit. Wenn auch nicht wie sonst üblich.

In Spanien ist der Ostermontag nicht in jeder Region ein Feiertag. Aus diesem Grund durften nach zwei Wochen Quarantäne die ersten Menschen wieder auf die Straße gehen und zur Arbeit fahren. Denn dort galt bis zuletzt eine totale Ausgangssperre. Auch Spaziergänge und sportliche Aktivitäten waren strikt untersagt.

Schrittweise Lockerungen

Am Montag durften in Madrid Putzkräfte, Bauarbeiter und Angestellte einer Fabrik wieder ihre Wohnungen verlassen, um zu ihren Arbeitsstellen zu gelangen. Medien schätzen, dass ungefähr 300.000 Personen unterwegs waren. In den U-Bahnstationen verteilten Polizisten 1,4 Millionen Schutzmasken.

In Katalonien, Valencia, den Balearen und dem Baskenland herrscht immer noch eine Ausgangssperre. Vor kurzem wurde er Ausnahmezustand sogar bis zum 25. April verlängert. Ministerpräsident Pedro Sanchez sprach in seiner Rede an die Nation: "Das ist ein Krieg, den wir nur vereint gewinnen können". Lockerungen würden schrittweise und vorsichtig erfolgen.

Grund für die aktuelle Lockerung sind auch die Zahlen der Neuinfektionen, die wieder zurückgehen. Am Sonntag gab es im ganzen Land 3.477 neue Corona-Fälle. Der niedrigste Stand seit dem 20. März. Die Kurve scheint langsam aber sicher abzuflachen.

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