Krisengespräch zwischen Nehammer und Kickl im Kanzleramt

Karl Nehammer (ÖVP, r.) lud FP-Chef Herbert Kickl ins Bundeskanzleramt.
Karl Nehammer (ÖVP, r.) lud FP-Chef Herbert Kickl ins Bundeskanzleramt.Roland Schlager / APA / picturedesk.com; "Heute"-Montage
Vor dem Corona-Gipfel am Mittwoch gab es für Bundeskanzler Nehammer noch Krisengespräche unter vier Augen – eines davon mit FPÖ-Chef Kickl.

Der allgemeine Lockdown soll wie geplant am Wochenende enden, das Wie, Was und Wo wird am Mittwoch beim großen Corona-Gipfel zwischen Regierung, Experten und Länderchefs geklärt. Der Terminkalender von Karl Nehammer, gerade erst Bundeskanzler und ÖVP-Obmann geworden, ist aber bereits davor rappelvoll. 

So stimmte sich der Regierungschef bereits im Vorfeld mit dem VP-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer über "größere Öffnungen" in der Steiermark ab und beriet sich mit Experten zur aktuellen Corona-Situation. Am heutigen Dienstag gab kam es dann schließlich auch zu einem ungewöhnlichen Krisengespräch im Kanzleramt.

"Unterschiedliche Standpunkte"

"In den Nachmittagsstunden des heutigen Tages hat es ein Treffen zwischen dem neuen Bundeskanzler Karl Nehammer und FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl im Bundeskanzleramt gegeben", bestätigt der Freiheitliche Parlamentsklub am Abend.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen demnach unter anderem die Corona-Politik sowie die jüngsten Rochaden in der Bundesregierung. Ungewohnt wortkarg fiel danach das Statement des sonst so redegewandten Herbert Kickls aus: "Wir haben unsere unterschiedlichen Standpunkte zu diesen Themen ausgetauscht. Die Positionen der Freiheitlichen Partei dazu sind ohnehin hinlänglich bekannt."

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