Kubas Militär bereitet sich auf einen möglichen US-Einsatz vor. Das sozialistische Regime will sich nicht unterwerfen, sollte US-Präsident Donald Trump seine Drohungen wahr machen.
Trump hatte zuvor eine "Übernahme" des Inselstaates angedeutet – ähnlich wie bei seinen Ambitionen bezüglich Grönland, Kanada oder Venezuela.
Laut NTV unter Berufung auf dpa erklärte der kubanische Vize-Außenminister Carlos Fernandez de Cossio in einem NBC-Interview: "Kuba ist ein souveräner Staat. Kuba würde es nicht akzeptieren, ein Vasallenstaat oder ein von einem anderen Staat abhängiges Land zu werden."
Trotz der Spannungen führen die USA und Kuba derzeit geheime Verhandlungen. Details dazu wollte der Vize-Außenminister nicht preisgeben. Änderungen am politischen System schließt Havanna jedoch aus – auf der Insel bleibt nur die Kommunistische Partei zugelassen.
Es wäre naiv, eine militärische Aggression der Vereinigten Staaten auszuschließen, warnte Fernandez. Man hoffe aber, dass es nicht dazu komme. Das kubanische Militär sei stets auf eine mögliche Aggression vorbereitet.