"In erster Linie war es ein wichtiger Sieg, weil wir gegen einen sehr starken Gegner gespielt haben", zeigte sich der Rapid-Coach nach dem Spiel bei "Sky" zufrieden. Im ersten Durchgang waren die Steirer zwar besser im Spiel gewesen, doch Ercan Kara (7.) und Thorsten Schick (45.) hatten die effizienteren Grün-Weißen mit 2:1 in Front geschossen.
"Sturm war in der ersten Hälfte gut im Spiel, wir waren zu passiv. Im zweiten Durchgang haben wir etwas beim Anlaufen umgestellt, die Kontrolle bekommen und verdient gewonnen", so der 49-Jährige weiter. Christoph Knasmüllner (50.) und Yusuf Demir (88.) hatten die grün-weißen Treffer nachgelegt.
Von der Tabellenführung wollte Kühbauer stattdessen nichts wissen. "Wir haben begonnen, dort weiterzumachen, wo wir im Herbst aufgehört haben", sah sich Kühbauer in seiner Arbeit bestätigt.
Ein Sonderlob gab es für Richard Strebinger, der ins Rapid-Tor zurückgekehrt war. "Er hat ein unglaubliches Spiel gemacht. Sturm hätte in der ersten Hälfte das eine oder andere Tor mehr machen können. Aber Torhüter sind da, um diese heiklen Situationen zu retten", so Kühbuaer.
Kapitän Dejan Ljubicic absolvierte sein Comeback nach gut zweimonatiger Verletzungspause, konnte mit einem Assist überzeugen. "Ich habe etwas gebraucht, bin dann besser in die Partie gekommen. Aber wir haben das, was der Trainer von uns wollte, gut umgesetzt", so der Mittelfeld-Motor. Und die Tabellenführung? "Wir haben noch sehr viele Spiele vor uns. Natürlich ist es schön, aber jetzt konzentrieren wir uns auf St. Pölten."
Strebinger strich derweil die Mannschaftsleistung hervor. "Mit Teilen der Partie können wir zufrieden sein. Wichtig war, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben. Jetzt freuen wir uns natürlich, dass wir Erster sind."