"Wenn ich zu viel sage, dann ist das wieder zu euphorisch. Aber wir haben eine unglaubliche Leistung erzielt. Wir sind der heimliche Meister, weil Salzburg sowieso in einer eigenen Liga spielt. Stolz ist noch zu wenig ausgedrückt. Diese Saison war unglaublich. Mit den großen Verletzungsproblemen und vielen jungen Spielern ist das schon großartig, wir haben uns mit dem zweiten Platz belohnt", freut sich Kühbauer bei Sky Sport Austria.
Das 3:1 gegen den LASK war ein hartes Stück Arbeit: "Wir hatten einen wunderbaren Start, haben gewusst, dass der LASK mit Standards und ihren Kombinationen kommen wird. Wir haben aber zum richtigen Zeitpunkt das 2:0 gemacht, es war dann noch eng am Ende, aber mit dem 3:1 war der Sack zu."
Kühbauer lieferte sich an der Seitenlinie ein Scharmützel mit LASK-Trainer Valerien Ismael, beide sahen Gelb: "Es war viel Emotion drin, wir wollten das auf keinen Fall verlieren. Wir haben aus einer guten Saison am Ende eine unglaubliche Saison gemacht."
Valerien Ismael zeigte sich als fairer Verlierer: "Erst einmal möchte ich Rapid zur Vize-Meisterschaft gratulieren. Wenn sie zwei Mal gegen uns gewinnen in der Meistergruppe, dann stehen sie verdient vor uns. Wir sind sehr enttäuscht, wir haben zu oft nicht das gezeigt, was wir vor Corona gespielt haben."
Schiedsrichter Walter Altmann und Ismael werden an diesem Tag keine Freunde mehr: "Es waren schon komische Entscheidungen gegen uns, vor allem das 2:2 ist kein Foul, da versuche ich echt objektiv zu bleiben. Es war ein klares Tor, da muss man sonst alles abpfeiffen in Zukunft."