Kühbauer: "Knoflach hat gepokert, passiert ist Nüsse"

Es war einmal: Tobias Knoflach im Rapid-Training
Es war einmal: Tobias Knoflach im Rapid-TrainingGEPA
Ex-Rapid-Tormann Tobias Knoflach ist seit bald einem Jahr vereinslos. Trainer Didi Kühbauer gibt vor allem dem Management die Schuld.

Um Tobias Knoflach ist es still geworden. Der Tormann lehnte im Sommer 2020 eine Vertragsverlängerung bei Rapid ab – mitten in der Coronakrise. Heute steht der 27-Jährige noch immer ohne neuen Klub da. Didi Kühbauer verriet nun erstmals, woran es scheiterte: am lieben Geld. "Knofi hat gepokert. Der Manager hat ihm alles versprochen, passiert ist aber Nüsse", kritisiert der Coach den Berater des Goalies.

"An Vernunft appellieren"

Denn Fakt ist: Nicht alle Spielerberater wollen einsehen, dass sie in Zeiten wie diesen kleinere Brötchen backen müssen. "Irgendwann müssen die Manager verstehen, dass die Situation weltweit angespannt ist. Man muss an die Vernunft appellieren", fordert Kühbauer. "Man kann nicht weitermachen wie bisher, auch wenn sicher wieder mal bessere Zeiten kommen werden."

Am Mittwoch ist Rapid bei der WSG Tirol zu Gast. Die Anreise erfolgt per Autobus. "Das ist eine eigene Geschichte. Jeder würde lieber fliegen", meint der Trainer. Der 50-Jährige erwartet einen harten Kampf – auch wenn am Sonntag ein 4:0-Heimsieg gegen die Wattener gelang. "Wenn jemand glaubt, dass es deshalb leichter für uns wird, ist er am falschen Dampfer. Sie werden uns nichts schenken, es wird kein Spaziergang."

Offen ist, ob Innenverteidiger Maximilian Hofmann rechtzeitig fit wird. "Er fühlt sich ganz gut, bei ihm müssen wir abwarten."

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