Kühbauer nimmt Unglücksraben Greiml in Schutz

Leo Greiml ärgerte sich über seinen Schnitzer.
Leo Greiml ärgerte sich über seinen Schnitzer.Gepa
Leo Greiml verschuldete einen Elfer, hatte den Ausgleich auf dem Kopf. Rapid-Trainer Didi Kühbauer stellt sich vor seinen jungen Verteidiger.

Bitteres Aus! Rapid scheiterte am Dienstagabend in der dritten Runde der Champions-League-Quali an Gent. Die Hütteldorfer verloren gegen den belgischen Krisenklub trotz Chancen-Plus mit 1:2. Supertalent Yusuf Demir erzielte in der 93. Minute den Anschlusstreffer.

Zu spät, weil ein anderes Rapid-Juwel zwei Minuten später knapp scheiterte: Leo Greiml. Der Innenverteidiger hat sich mit nur 19 Jahren als Stammkraft in der Abwehr etabliert. In Gent avancierte er zum tragischen Helden. Wer sich nur die Highlights des Spiels anschaut, sieht Greiml, wie er den unnötigen Strafstoß zum 0:2 (59.) verschuldete und die große Chance auf den 2:2-Ausgleich per Kopf vergibt.

Diese beiden Szenen machten Greiml zum tragischen Helden der Reise nach Belgien, die nicht den erhofften Geldregen bringen sollte. Sein Trainer, Didi Kühbauer, will nicht zulassen, dass die Niederlage an seinem Schützling festgemacht wird.

Der Coach verteidigte den jungen Abwehrspieler: "Elferfouls passieren." Er ortet die Gründe für die Niederlage vielmehr in der Offensive: "Chancen hatten andere auch genug."

Greiml hatte abgesehen von seinen zwei unglücklichen Aktionen eine gute Leistung geboten. Kühbauer bestätigte das, lobte: "Um Leo muss sich keiner Sorgen machen, er hat trotzdem eine große Zukunft vor sich."

Nachsatz: "Es ist nicht die bessere Mannschaft aufgestiegen, sondern die, die getroffen hat."

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