Das hätte auch ganz bitter enden können in London! Didi Kühbauer schickte eine bessere B-Elf ins Rennen gegen Arsenal, die Gunners vergaben zahlreiche Großchancen gegen die Grün-Weißen, so wurde es "nur" ein 1:4 - das verschafft den Hütteldorfern einen Vorteil im Kampf um den Aufstieg.
Am Ende wurde es - auch dank des Ehrentores von Koya Kitagawa - eine "akzeptable" Pleite in London, der Kühbauer-Poker ist anscheinend aufgegangen. Mario Sonnleitner, Lion Schuster, Deni Alar und auch Goalie Richard Strebinger durften in London ran.
Strebinger agierte zunächst unglücklich, hielt Rapid aber in der zweiten Hälfte den "Vorteil" für das Finale gegen Molde fest. Die Hütteldorfer hielten mit dem 1:4 den Vorteil der Tordifferenz, Molde gewann "nur" 3:1 gegen Dundalk.
„Kühbauer: "Aus guten Gründen rotiert!"“
Rapid-Trainer Didi Kühbauer analysierte die Pleite trocken via Zoom: "Die Niederlage heute war verdient, wir haben nicht ins Spiel hineingefunden. Wir haben hinten nicht so verteidigt, wie man gegen Arsenal verteidigen muss. Wir haben uns das dann mit den zu einfachen Gegentoren selbst zerstört."
Der Coach verteidigt seinen Plan, dass er seine Stars ausgerechnet bei Arsenal geschont hat: "Wir haben aus guten Gründen rotiert, wir haben noch viele Spiele in den nächsten zwei Wochen, da brauchen wir eine funktionierende Mannschaft. Wir haben nicht so diese Kadergröße, die außergewöhnliche Leistung, um bei Arsenal zu bestehen, die haben wir heute einfach auch nicht gebracht."
Gegen Molde würde im Heimspiel am letzten Spieltag schon ein 1:0 reichen, um in die K.o.-Runde zu kommen - der Rapid-Plan könnte tatsächlich klappen!