Große Aufregung

Kühbauer provoziert Ried-Fans, teilt dann im ORF aus

Hitzige Szenen nach Krimi im ÖFB-Cup-Halbfinale. Didi Kühbauer und der LASK stiegen nach Verlängerung mit 2:1 auf, der Trainer war sichtlich geladen.
Sport Heute
18.03.2026, 21:33
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Ein Eigentor von Nikki Havenaar in der 108. Minute nach einem Kopfball-Duell mit LASK-Spieler Lukas Kacavenda brachte die Stahlstädter nach einem echten Halbfinal-Kampf ins Endspiel des ÖFB-Cups, wo am 1. Mai in Klagenfurt dann Altach wartet. Nach 90 Minuten war es 1:1 gestanden, hatte LASK-Stürmer Samuel Adeniran (50.) die Führung der Rieder durch Fabian Rossdorfer (49.) in einem packenden Duell ausgeglichen.

Kühbauer hat nun die Chance, den ÖFB-Cup-Titel mit einer anderen Mannschaft zu verteidigen – 2025 führte der Coach Wolfsberg zum Cup-Gewinn. Das war dem LASK-Trainer sichtlich besonders wichtig. Zumindest ließ Kühbauer seinen Emotionen nach einer hitzigen Schlussphase freien Lauf.

Als sich der Trainer der Stahlstädter gerade auf den Weg zum ORF-Interview nach Spielende machte, jubelte er demonstrativ in Richtung des harten Kerns der Innviertler Fans. Daraufhin sprangen einige von diesen, allesamt vermummt, über den Zaun aufs Spielfeld, wollten zu Kühbauer gelangen. Tormann Andreas Leitner erkannte die Situation und wollte den eigenen Anhang beruhigen, auch Ordner waren schnell zur Stelle. "Bitte die Ruhe bewahren, nicht vom Herrn Kühbauer provozieren lassen. Bitte ruhig bleiben, nicht herunterspringen. Das ist unterste Schublade, wir sind fair und sportlich", hatte der Rieder Stadionsprecher durchgesagt, um die Situation zu entspannen.

Kühbauer ist geladen

Kühbauer selbst zeigte sich danach im Live-Interview geladen. "Es ist ein wunderbares Gefühl, da in Ried zu gewinnen, weil man hier so eine super Stimmung hat. Also danke an die Rieder Fans", sagte der Linzer Coach dann mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus, während der Anhang der Innviertler Schmähgesänge gegen Kühbauer anstimmte. "Wir sind im Finale, das ist das Allerschönste", schmunzelte Kühbauer.

Direkt nach dem Spiel waren die Emotionen bereits hochgekocht, hatte Kühbauer den Handschlag mit seinem Gegenüber Maximilian Senft verweigert. "Er ist permanent beim Schiedsrichter gewesen. Er hat aufgefordert, eine Rudelbildung zu machen. Und das geht zu weit für mich", so Kühbauer.

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