Fussball

Kühbauer über 4:3: "Hatte schon schönere Abende!"

Rapid hat den ersten Sieg in der Europa League erzittert. Trainer Didi Kühbauer war nach dem 4:3 trotzdem unzufrieden.
Phillip Platzer
05.11.2020, 21:53

"Ich habe schon schönere Tage gehabt. Wir haben es uns selbst extrem schwer gemacht. Nach dem Unfall zum 0:1 haben wir nie einen Druck aufbauen können, zum Glück hat uns ein Weitschuss wieder ins Spiel gebracht. Wir haben den Dreier eingefahren, alles andere können wir bestimmt besser. Gewinnen war heute wichtig, sonst hätten wir uns verabschieden können", sagt der grün-weiße Trainer.

Kühbauer beklagt den nächsten Verletzten. Tormann Paul Gartler brach seinem Kollegen die Nase: "Es dürfte gebrochen sein, das ist nicht schön für uns. Wir hoffen, dass er schnell wieder zurück ist. Der Kader ist klein, dass Verletzungen dazugehören ist auch klar, wir werden improvisieren müssen. Wir werden am Sonntag alles reinhängen, dann ist zum Glück Länderspielpause.

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"Don Didi" wischt eine Diskussion über Tormann Gartler vom Tisch: "Das erste Tor war eigentlich ein Foul an Maxi, dann ist der Paul ausgerutscht. Er hatte ja sonst auch nicht allzuviel zu halten. Die Elfer kann man halten, aber das kann man von keinem Tormann verlangen, sie haben sie halt reingeschossen."

Maximilian Hofmann brachte Rapid mit seinem Kopfball zum 3:2 spät auf die Siegerstraße: "Wir haben unverständlicherweise viel zu hektisch, viel zu umständlich gespielt. Obwohl wir wussten, dass wir noch so viel Zeit hatten. Das hat sich bei jedem Spieler so durchgezogen. Es war ein Arbeitssieg, wir hätten es uns leichter machen können. Die Terroranschläge waren schrecklich, ich lebe mein ganzes Leben in der Stadt, aber am Platz denkt man an sowas nicht. Gut ist auch, dass wir gleich jetzt auf Salzburg blicken können, gegen sie waren wir eigentlich immer heiß.