Urteil gegen Bank

Kundin bekommt 1,1 Millionen Euro von Bank zurück

Eine Kundin erhält laut Gericht 1,1 Millionen Euro Schadenersatz. Ein ehemaliger Bankmitarbeiter soll jahrelang Kundengelder veruntreut haben.
Österreich Heute
05.06.2026, 18:47
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Paukenschlag am Landesgericht Klagenfurt: Die Volksbank Villach ist zu einer Schadenersatzzahlung von 1,1 Millionen Euro an eine Kundin verurteilt worden. Hintergrund sind Vorwürfe gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Bank, der über Jahre hinweg Kundengelder veruntreut haben soll.

Das bestätigte ein Sprecher des Landesgerichts Klagenfurt, der Standard berichtete zuvor. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Vorwürfe reichen Jahre zurück

Die Vorwürfe gegen den mittlerweile entlassenen Mitarbeiter beschäftigen Justiz und Betroffene bereits seit längerer Zeit. Er soll Konten von Kundinnen und Kunden geplündert und nicht autorisierte Wertpapiertransaktionen durchgeführt haben.

Laut den Vorwürfen empfahl der Mann seinen Klienten unter anderem angeblich sichere Anleihen. Gleichzeitig soll er gefälschte Unterlagen über vermeintliche Vermögenszuwächse vorgelegt haben.

35 Opfer, Millionen-Schaden

Neben dem Zivilverfahren ermittelt auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen den ehemaligen Bankmitarbeiter.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Die Rede ist von rund 35 Opfern. Der entstandene Schaden soll sich laut WKStA auf rund zwölf Millionen Euro belaufen.

Mit dem Urteil wurde einer Kundin nun Schadenersatz in Höhe von 1,1 Millionen Euro zugesprochen. Ob die Entscheidung rechtskräftig wird, ist derzeit noch offen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.06.2026, 18:47
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen