Frau erhält 1,1 Mio. Euro

Mitarbeiter plünderte Konten – jetzt muss Bank zahlen

Ein ehemaliger Mitarbeiter der Volksbank Villach soll jahrelang Kundengelder veruntreut haben. Eine Kundin soll nun 1,1 Mio. Euro bekommen.
Newsdesk Heute
05.06.2026, 15:05
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Wie der "Standard" berichtet, steht ein Ex-Mitarbeiter der Volksbank in Villach unter Verdacht, Kunden-Konten ausgeräumt zu haben. Der ehemalige Kundeberater soll bereits 2006 begonnen haben, unautorisierte Wertpapiergeschäfte durchzuführen. Dafür habe er Kundengelder verwendet.

Erst im Jahr 2023 ist die Causa aufgeflogen. Laut den Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) soll ein Schaden von insgesamt zwölf Millionen Euro verursacht worden sein. Der Ex-Mitarbeiter bestreitet die Vorwürfe. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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35 Opfer fordern Schadenersatz

Die Bank muss sich jedenfalls mit 35 betroffenen Kunden herumschlagen, die Schadenersatz fordern. Ein erstes Urteil ist in der Causa bereits gefallen. Demnach entschied das Landesgericht Klagenfurt, dass eine Geschädigte nun 1,1 Millionen Euro erhalten soll – das Urteil ist vorerst nicht rechtskräftig.

Gegenüber dem "ORF Kärnten" hieß es seitens der Bank, dass man von sich aus eine Sachverhaltsdarstellung bei den zuständigen Behörden eingebracht hätte. Zu dem diesbezüglich laufenden Ermittlungsverfahren könne sich die Bank nicht äußern.

Jedenfalls habe man sich – als Geschädigte – dem Verfahren als Privatbeteiligte angeschlossen. Des Weiteren habe man mit manchen Betroffenen auch außergerichtliche Einigungen erzielen können.

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