Parkplatz-Frust in Wien! Fehlende Stellplätze treiben Autofahrer regelmäßig zur Verzweiflung – endlose Runden um den Block inklusive. Ein Wiener zog in Floridsdorf nun die Reißleine und reservierte sich kurzerhand selbst einen Platz. Die Methode sorgte jedoch für Lacher: In der Doderergasse stellte er einfach eine rote Kinderrutsche als Platzhalter auf.
Auch wenn solche Aktionen für manche als Lösung erscheinen: Die Straßenverkehrsordnung sieht derartige Reservierungen nicht vor. Niemand hat das Recht, sich einen Parkplatz einfach selbst freizuhalten – egal ob mit Mistkübeln, Stühlen oder anderen Gegenständen.
Wer im legalen Rahmen bleiben will, hat in Wien eine klare Option: Bei der MA 46 kann eine kurzfristige Halteverbotszone beantragt werden. Diese gilt maximal eine Woche und muss mindestens zehn Werktage im Voraus beantragt werden.
Das kostet die Ladezone in Wien: Für die Eingabe werden 21 Euro fällig, dazu kommen 6 Euro pro Beilage (maximal 36 Euro). Zusätzlich fällt eine Verwaltungsabgabe von 37,78 Euro für ein- oder mehrmalige Ladezonen an.