Im WM-Finale

Kuriose Ton-Panne! ORF feiert trotzdem Rekord-Quote

Rekord-Quoten für den ORF beim WM-Finale! Bis zu 2,2 Millionen Zuschauer verfolgten den Spanien-Triumph – trotz der kuriosen Ton-Panne.
Sport Heute
20.07.2026, 13:15
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Der ORF kann trotz einer kuriosen Ton-Panne auf eine überaus erfolgreiche WM-Endspiel-Übertragung zurückblicken. Das Finale zwischen Spanien und Argentinien lockte am Sonntagabend bis zu 2,2 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme und bescherte dem öffentlich-rechtlichen Sender herausragende Marktanteile.

Ton störte Fans

Bereits die erste Halbzeit verfolgten durchschnittlich 2,1 Millionen Fußballfans, was einem Marktanteil von 64 Prozent entsprach. Nach dem Seitenwechsel stieg das Interesse sogar noch einmal an. Die zweite Hälfte erreichte 2,2 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 73 Prozent. Selbst die anschließende Siegerehrung wollten sich noch rund eine Million Menschen nicht entgehen lassen – bei starken 69 Prozent Marktanteil.

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Damit übertraf das Finale die Werte des Endspiels der WM 2022 zwischen Argentinien und Frankreich. Das legendäre Elfmeterschießen am 18. Dezember 2022 hatten im ORF 2,078 Millionen Menschen verfolgt, der Marktanteil lag damals bei 62 Prozent.

Damit lag das Finale klar an der Spitze der ORF-Übertragungen, gefolgt vom Halbfinale Frankreich gegen Spanien mit 1,7 Millionen Zuschauern. Auf dem dritten Platz folgt das Spiel Österreich gegen Jordanien mit 1,2 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 98 Prozent. Das Spiel wurde damals um 6 Uhr angepfiffen. Das ist auch der Grund, warum die Österreich-Spiele nicht höher im Ranking sind. Die Spiele zur guten Sendezeit (19 Uhr gegen Argentinien und 21 Uhr gegen Spanien) wurden auf ServusTV übertragen.

Während sich der ORF über die Rekordzahlen freuen durfte, sorgte die Übertragung selbst zwischenzeitlich für Verwunderung. Neben Kommentator Thomas König und Experte Andreas Herzog war immer wieder eine fremdsprachige Stimme zu hören. Der Grund war allerdings keine technische Störung, sondern die beengten Platzverhältnisse im MetLife Stadium.

Wegen des riesigen Medienandrangs saßen die Kommentatoren verschiedener TV-Stationen unmittelbar nebeneinander, wodurch der lautstarke Kommentar aus einer benachbarten Kabine immer wieder in die ORF-Übertragung drang. Vor allem in den emotionalen Szenen des Finals war die zusätzliche Stimme für die Zuschauer deutlich wahrnehmbar.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 20.07.2026, 13:30, 20.07.2026, 13:15