Kein Verbandswechsel

Kurioser Grund: Traum von WM 2026 für Kicker geplatzt

Cameron Puertas wollte eigentlich für die Schweiz bei der Weltmeisterschaft 2026 auflaufen. Doch eine Verkehrssünde verhindert das.
Sport Heute
19.03.2026, 11:33
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Der 27-jährige Puertas wurde in Lausanne in der Schweiz geboren, ist aber spanischer Staatsbürger. Nun plante der Legionär von Werder Bremen den Verbandswechsel, wollte künftig für das Schweizer Nationalteam auflaufen – und das schon bei der WM 2026.

Doch eine Verkehrsstrafe aus der Jugendzeit des 27-Jährigen verhindert das. Puertas wurde 2019 nämlich wegen "Fahrens ohne vorschriftsgemäße Zulassung" verurteilt und hat einen Eintrag im Strafregister kassiert. Und genau dieser Vorfall verhindert nun Puertas´ Teilnahme an der Weltmeisterschaft, wie der Bremen-Legionär selbst bestätigte: "Es ist sehr ärgerlich, aber ich kann es nicht ändern und sehe es als Teil meiner Geschichte."

In der Schweiz ist eine Einbürgerung erst frühestens zehn Jahre nach einer derartigen Strafe möglich, auch wenn der Eintrag im Strafregister bereits 2025 gelöscht worden war. Ein Antrag zur Verkürzung dieser Frist sei abgelehnt worden.

Puertas wurde in Lausanne in der Schweiz geboren, aufgrund der Herkunft seiner Familie besitzt der 27-Jährige aber lediglich die spanische Staatsbürgerschaft, sieht aber keine Chance, in den Kader des amtierenden Europameisters zu kommen. Puertas nimmt derweil die Weltmeisterschaft 2030 ins Visier. "Ich hoffe, 2029 weiterhin fit genug zu sein, um noch die Chance zu haben, für die Schweiz an der WM teilzunehmen."

Der Noch-Spanier spielte in der laufenden Saison 21 Mal für Bremen, stand zuletzt fünfmal in der Startformation.

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