Die Fußball-WM 2026 steht angesichts der politischen Spannungen der vergangenen Monate zunehmend in der Kritik. Auch die Diskussion um mögliche Boykotte nimmt an Fahrt auf. ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel hat dazu nun Stellung bezogen.
Das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada wird stark von der weltpolitischen Lage überschattet. So ist etwa die Teilnahme des Iran aufgrund der aktuellen Konflikte ungewiss. "Dass die Situation schwierig ist, steht außer Frage", erklärte Schöttel der "Krone" und verwies auf die zunehmenden Boykott-Debatten. Eine klare Linie im ÖFB hatte bereits Verbandsboss Josef Pröll vorgegeben, der sich gegen Boykotte ausgesprochen hatte.
Schöttel betonte, dass man sich im Team auf das Wesentliche konzentrieren wolle: "Jeder macht sich Gedanken, aber wir sind gut beraten, wenn wir uns auf das fokussieren, was wir beeinflussen können." Der Blick gehe bereits klar in Richtung WM. Beim aktuellen Lehrgang in Marbella werde am Kader gearbeitet: "Wir haben eine gute Basis, einige neue Spieler wollen sich zeigen. Dieses Gerüst wollen wir in den nächsten Tagen weiter verfeinern."