Corona-Crash: Wall Street setzte Aktienhandel aus

Der US-Aktienindex Dow Jones startete am Montag mit einem Minus von 7 Prozent. Die New Yorker Wall Street setzt den Aktienhandel für 15 Minuten aus.

Nach heftigen Kursverlusten ist der Aktienhandel in New York für 15 Minuten ausgesetzt worden. Zuvor war der Leitindex Dow Jones mehr als 7 Prozent abgestürzt. Auch in Europa und Asien starteten die Börsen mit einem dicken Minus.

Der Ölpreis-Kollaps schürt die Furcht vor einer Pleitewelle in der US-Ölindustrie. Zusammen mit der Verunsicherung über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie brockt dies dem Dow Jones – der die Aktienkurse der wichtigsten Industrieunternehmen bündelt – den größten Kursrutsch seit zehn Jahren ein.

Der S&P 500 fiel um sieben Prozent auf 2.764 Punkte. Der Handel wurde daraufhin für 15 Minuten ausgesetzt. Das ist ein Sicherheitsmechanismus, der größere Verwerfungen vermeiden soll.

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In Brasilien brachen die Börsen um mehr als zehn Prozent ein. Am schlimmsten erwischte die Aktie des Ölkonzerns Petrobas, die ein Viertel ihres Werts verlor.

Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 erhöhte nach US-Börsenstart seine Verluste auf 8,2 Prozent, ebenso der DAX in Frankfurt, der FTSE-100 der Börse London, der CAC 40 in Paris und der IBEX 35 in Madrid.

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