Kurz als Vermittler in Israel: Treffen mit Netanjahu

Bild: Dragan Tatic

Geplant waren 15 Minuten, tatsächlich aber dauerte das Gespräch zwischen Außenminister Kurz (ÖVP) und Israels Premier Netanjahu am Mittwoch mehr als eine Stunde.

und Israels Premier Netanjahu am Mittwoch mehr als eine Stunde.

Netanjahu gab Kurz eine Botschaft für die bevorstehende Iran-Reise mit: Er soll in Teheran Israels Sicherheitsbedürfnis thematisieren, zudem dürfe der Iran niemals zu Atomwaffen kommen. Netanjahu meinte bei dem Treffen zudem Richtung Palästinenserpräsident Abbas: "Er muss sich entscheiden, will er eine Versöhnung mit Hamas oder einen Frieden mit Israel? Er kann nur eines von beiden erreichen."

Er reagierte damit auf die Einigung zwischen Hamas und Fatah, innerhalb von fünf Wochen eine Übergangsregierung zu bilden. Kurz versteht Israels Position: Die Hamas müsse "das Existenzrecht Israels anerkennen und ein klares Bekenntnis zu Gewaltfreiheit ablegen", sagte er bei einem Besuch der Palästinensergebiete in Ramallah. Dort besichtigte er eine Schule und ein Spital im Flüchtlingslager Al Amari, traf danach Abbas zu einem Gespräch. Im Gepäck: ein Appell, die Gespräche mit Israel fortzusetzen …

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