Kurz bekommt Privataudienz beim Papst

Am Montag geht es für den Bundeskanzler in den Vatikan, wo Papst Franziskus auf ihn warten und zu einem persönlichen Vier-Augen Gespräch bitten wird.

Die Migrationskrise, der Schutz von Christen im Nahen Osten und der Beitrag kirchlicher Einrichtungen für das gesellschaftliche Zusammenleben in Österreich werden bei dem Gespräch zwischen dem Heiligen Vater und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Thema sein. Am Montag empfängt Papst Franziskus den Chef der Volkspartei im Vatikan.

Der Fokus wird jedoch besonders auf einem Thema liegen: Der Atomwaffensperrvertrag. Diesen hat Bundeskanzler Kurz noch in seiner Funktion als Außenminister im vergangenen Jahr in New York unterzeichnet. Insbesondere der Vatikan unterstützt diesen Vertrag.

Kurz lädt Papst nach Salzburg ein

Kurz freut sich bereits auf das Gespräch: "Gerade in Zeiten großer Krisen wie derzeit angesichts der Migrationskrise, der Verfolgung von Christen im Nahen und Mittleren Osten sowie des Klimawandels, ist der Austausch mit dem Heiligen Vater wichtig. Zugleich ist es für mich auch als gläubiger Mensch eine große Ehre, dem Heiligen Vater in einem persönlichen Gespräch zu begegnen."

Doch nicht nur die Politik führt den Bundeskanzler in den heiligen Staat: Kurz möchte den Papst nach Österreich einladen - genauer gesagt nach Salzburg. Anlass wird das 200-Jahr Jubiläum von "Stille Nacht! Heilige Nacht!" sein. (slo)

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