Kurz fordert keine Tabus bei Impfstoff-Zulassung

Sebastian Kurz
Sebastian KurzFlorian Schroetter / EXPA / picturedesk.com
Wie Kanzler Sebastian Kurz betonte, soll es bei der Zulassung von Corona-Impfstoffen keine "geopolitischen Tabus" geben.

Konkret spricht Kurz damit chinesische und russische Impfstoffe an. "Die Europäische Arzneimittel-Agentur sollte natürlich auch die Zulassung dieser prüfen", meint der ÖVP-Chef.

"Im Kampf gegen die Pandemie ist jeder zusätzliche Impfstoff, der wirksam ist und zugelassen wird, wichtig", erklärte der Bundeskanzler gegenüber der APA. Die Erfolge der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna bei der Entwicklung von Impfstoffen seien genauso bedeutsam wie jene von AstraZeneca oder von russischen oder chinesischen Unternehmen.

"Nur gemeinsam durch internationale Zusammenarbeit werden wir diese Pandemie besiegen können", betonte Kurz. Erst am Freitag wurde AstraZeneca in der EU zugelassen.

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