Kurz lobt gute Gesprächsbasis mit Kogler

ÖVP-Chef Sebastian Kurz traf am Dienstag Grünen-Vorsitzenden Werner Kogler zum Vier-Augen-Gespräch und lobte die positive Gesprächsbasis, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.
Bevor am Donnerstag die Sondierungsgespräche in größerer Runde zwischen ÖVP und Grünen fortgesetzt werden, traf Sebastian Kurz Werner Kogler am Dienstag zu einem persönlichen Gespräch.

Kurz hält sich bedeckt



Noch zu Beginn hielt sich der ÖVP-Obmann den Journalisten gegenüber bedeckt. In dem Gespräch möchte man die letzten Runden Revue passieren lassen, der Termin diene als Vorbereitung für das nächste Treffen am Donnerstag. Er betonte nochmals, dass die Sondierungen am 8. November abgeschlossen werden sollten: "Wir sind zeitlich gut im Fahrplan."

CommentCreated with Sketch.36 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In dem Gespräch ging es um Rahmenbedingungen für die Republik Österreich, wirtschaftliche und globale Herausforderungen, sowie die Situation am Arbeitsmarkt, wie Kurz betonte. Er lobte die "gute Gesprächsbasis" mit Kogler, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung seien.

Hoffnungen auf grüne Regierungsbeteiligung steigen



Kogler erklärte bereits vor dem Treffen, dass die Hoffnungen auf eine grüne Regierungsbeteiligung steigen. Beide Seiten bemühen sich, aufeinander zuzugehen. "Wir werden versuchen, aus den Unterschieden das Beste zu machen", so der Grünen-Chef.

So stellte er auch nochmal den Klimaschutz in den Vordergrund. "Aus grüner Sicht sollten wir mit Investitionen in den Klimaschutz aus der Krise eine Chance machen." Über Kurz sagte Kogler: "Mit ihm kann man sich sehr direkt und geradlinig austauschen."

Noch erkennt der Bundessprecher nichts Unüberwindbares: "Nein, sonst wäre ich durch die Hintertüre rausgegangen."

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