Nach der Schließung der Balkan-Route will Außenminister Sebastian Kurz auch den Brenner für Flüchtlinge dicht machen. Dafür sei aber die Mithilfe der Italiener gefordert, so Kurz. Diese müssten ebenfalls mit dem Durchwinken aufhören.
Nach der will Außenminister Sebastian Kurz auch den Brenner für Flüchtlinge dicht machen. Dafür sei aber die Mithilfe der Italiener gefordert, so Kurz. Diese müssten ebenfalls mit dem Durchwinken aufhören.
Der Waren- und Personenverkehr nach Italien solle nicht gefährdet werden, so kurz im "Report" des ORF am Dienstag. Würden Österreich und Italien zusammenhelfen, könne man die Situation problemlos meistern. Hilft Italien nicht mit, muss Österreich an der Grenze die Flüchtlinge registrieren. Kurz hofft aber, dass Italien Hotspots einrichtet.
Dass der Brenner für Flüchtlinge gesperrt wird, kündigten Kanzler und Vizekanzler schon davor an. Man befürchtet, dass sich der Flüchtlingsstrom durch die Schließung der Balkan-Route nach Westen verlagert.
befragt, meinte Kurz, die Flüchtlinge müssten menschlich versorgt werden. Momentan seien die Zustände untragbar. Die Situation werde von Einzelnen und NGOs weiter angeheizt, die den Flüchtlingen falsche Hoffnung machen würden. "Manche Personen, die versuchen zu helfen, bringen sie in Gefahr." Die Flüchtlinge müssten durch Information überzeugt werden, in Lager zu gehen. Es gebe leere Quartiere in Frankreich und Portugal, doch die Flüchtlinge seien nicht bereit dort hinzugehen, weil sie nach Deutschland wollen.