Kurz sagt, wofür er überhaupt kein Verständnis hat

Die Bundesregierung hat am Mittwoch den "3-Stufenplan für Ungeimpfte" präsentiert. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) fand dabei deutliche Worte.

Es ist beschlossene Sache! Nach dem Corona-Gipfel hat die Bundesregierung rund um Kanzler Sebastian Kurz den "3-Stufenplan für Ungeimpfte" offiziell vorgestellt. Bereits ab dem 15. September, wenn zehn Prozent Auslastung der Intensivbetten erreicht ist, gelten Antigen-Tests in ganz Österreich nur noch 24 Stunden lang.

Daneben gilt auch die 3G-Regel bei Veranstaltungen ab 25 Personen und die FFP2-Masken kehren ebenfalls zurück – für ungeimpfte Personen verpflichtend auch im Handel, für Geimpfte als Empfehlung. Geht die Auslastung der Intensivbetten im Land weiter nach oben, treten Stufe 2 (ab 300) und Stufe 3 (ab 400) in Kraft.

"Wer sich nicht impfen lässt, wird sich anstecken"

Stufe 2 kommt bei einer Auslastung von 15 Prozent, voraussichtlich bereits ab 22. September. Dann gilt in der Nacht-Gastronomie und bei Veranstaltungen ab 500 Personen ohne zugewiesene Plätze die 2G-Regel. Zutritt haben dann nur noch Geimpfte und Genesene.

In Stufe 3 – ab einer Auslastung von 20 Prozent der Intensivbetten-Belegung, gilt überall, wo es die 3G-Regel gibt, nur mehr Zutritt für Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete. Alle anderen Corona-Tests gelten dann nicht mehr.

Bundeskanzler Kurz betonte in seinem Statement, die vierte Welle sei eine Pandemie der Ungeimpften: "Wer sich nicht impfen lässt, wird sich früher oder später anstecken." Und Österreichs Regierungschef stellte weiter klar: ""Erwarten Sie nicht, dass durch diese Maßnahmen die vierte Welle nicht stattfinden wird. Sie wird stattfinden."

"Das Virus wird nicht verschwinden"

Danach werde laut Kurz die "fünfte und danach die sechste Welle kommen. Das Virus wird nicht verschwinden." Die Antwort müsse die "Impfung und nicht der Lockdown" sein. "Das intensive Testen war der richtige Schritt in der dritten Welle, die Impfungen sind jetzt die richtige Antwort", so der VP-Chef weiter.

Besonders scharfe Kritik übte der Kanzler an jenen Personen, die mit falschen Impfpässen versuchen, die Regeln zu brechen bzw. zu umgehen und damit die Gesundheit ihrer Mitmenschen massiv gefährden. Dafür habe Kurz überhaupt kein Verständnis und "ich halte es für höchst problematisch, wenn Menschen sich nicht an Regeln halten."

Es werde weiterhin scharfe Kontrollen – auch im Handel – geben und strenge Strafen für jene, die sich nicht an die Corona-Maßnahmen halten.

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