Kurz setzt im Wahlkampf auf "neue Gerechtigkeit"

ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz
ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian KurzBild: picturedesk.com
Die ÖVP will Anfang September ihr Wahlprogramms präsentieren. Spitzenkandidat Kurz skizzierte die Inhalte und will "neue Gerechtigkeit".

Das VP-Programm wird rund 250 Seiten umfassen und in drei Kapitel - „Neue Gerechtigkeit", „Wirtschaftsstandort" sowie „Sicherheit und Migration" - gegliedert sein, erzählte Sebastian Kurz am Freitag: „Die Kandidatenfindung und Listenerstellung ist abgeschlossen, jetzt kommt das Programm".

Besonders wichtig ist für Kurz "die Frage der Gerechtigkeit". „Wir haben in all unseren Gesprächen den Eindruck bekommen, dass sich in Österreich mehr und mehr Ungerechtigkeiten entwickelt haben und dass es Fehlentwicklungen gibt, wo es gilt gegenzusteuern. Man kann sich in Österreich eigentlich nichts mehr aufbauen, und es wird immer schwieriger, Eigentum zu schaffen. Was wir den Steuerzahlern antun, grenzt teilweise an Ausbeutung. Ein Automechaniker muss zehn Stunden arbeiten, damit er sich eine Stunde eines Installateurs leisten kann", führte der ÖVP-Spitzenkandidat aus.

"Keine neuen Steuern"

Kurz will deshalb die Steuer- und Abgabenquote auf unter 40 Prozent zu bringen. „Es gibt kaum Länder im OECD-Raum, wo die Differenz zwischen Brutto- und Nettogehalt so groß wie in Österreich ist", meinte der Außen- und Integrationsminister. Neue Steuern werde es mit der ÖVP nicht geben.

Kein ÖVP-Logo auf Plakaten

Ab 1. September wird die erste VP-Plakatkampagne dieses Wahlkampfes gestartet. Unter dem Slogan „Es ist Zeit" sind auf neun verschiedenen Sujets Unterstützer der ÖVP-Kampagne mit verschiedenen Forderungen zu sehen. Nur auf einem der Sujets ist Kurz zu sehen. Auf keinem Plakat prangt der Schriftzug oder das Logo der ÖVP. (GP)

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