Seit 1. März gilt in Wien bekanntlich das flächendeckende Parkpickerl, für viele Pendler eine Katastrophe. Den unerwünschten Autofahrern bleibt meist nur der Umstieg auf den Zug. Weil sich der Arbeitsweg von Niederösterreich aus aber oft nur sehr beschwerlich öffentlich bewältigen lässt, wird bis zur Stadtgrenze mit dem Auto gefahren und erst dann auf Zug oder Bus umgestiegen.
Um ebensolche Parkgäste auszusperren reagierte so manche Gemeinde im direkten Wiener Umland schnell mit einer eigenen Kurzparkzone. Schwechat etwa führte sein eigenes Parkpickerl ein. In Gerasdorf bei Wien (Bezirk Korneuburg) versuchte man es zunächst noch ohne Kurzparkzone, das ist aber bald vorbei.
Auf Gemeindestraßen gilt die Kurzparkzone schon ab Mittwoch, auf Landesstraßen (Bahnstraße und Stammersdorfer Straße) voraussichtlich ab Ende Mai. Sie gilt unter der Woche von 8 Uhr bis 22 Uhr, die gebührenfreie Parkdauer beträgt zwei Stunden. Für Bewohner gibt es Ausnahmen von der Kurzparkzone.