Kürzung der Familienbeihilfe soll 50 Mio.  bringen

Bild: Helmut Graf

Die ÖVP macht in Sachen Kürzung der Familienbeihilfen ins EU-Ausland weiter Tempo. Das Familienministerium von Sophie Karmasin hat nun die budgetären Auswirkungen der Idee von Außenminister Sebastian Kurz berechnet.

Die ÖVP macht in Sachen Kürzung der Familienbeihilfen ins EU-Ausland weiter Tempo. Das Familienministerium von berechnet.

Würde die Familienbeihilfe an das Niveau in den Heimatländern der Empfänger angepasst, könnten rund 50 Mio. Euro pro Jahr eingespart werden. Eine komplette Streichung, wie sie Großbritannien fordert, brächte sogar 150 Millionen Euro pro Jahr. Diese Variante wird aber von Österreich nicht angedacht.

Man werde in die EU-Arbeitsgruppe im September mit dem Vorschlag einer Anpassung gehen, so ein Sprecher von Kurz zu "Heute". Derzeit überweist Österreich mehr als 65 Mio. Euro nach Ungarn, 48 Mio. in die Slowakei, 31 Mio. nach Polen und elf Mio. nach Rumänien.

(bob)

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