L.A.-Schütze könnte Todesstrafe drohen

Nachdem der Todesschütze am Flughafen von Los Angeles wild um sich geschossen hat, muss er sich nun vor Gericht wegen Mordes verantworten. Der Staatsanwalt geht von einer vorsätzlichen Tat aus. Falls dieses Urteil ausgesprochen wird, droht dem 23-Jährigen die Todesstrafe.

, muss er sich nun vor Gericht wegen Mordes verantworten. Der Staatsanwalt geht von einer vorsätzlichen Tat aus. Falls dieses Urteil ausgesprochen wird, droht dem 23-Jährigen die Todesstrafe.

Sein mögliches Tatmotiv gilt Hass auf die Behörde. Nach Informationen der US-Bundespolizei FBI hatte er es gezielt auf Beamte der TSA abgesehen. Und wollte "so viele Sicherheitsleute töten, wie möglich", so der 23-Jährige in einer handschriftlichen Mitteilung. Er kündigte demnach an, er wolle "Furcht in ihren verräterischen Köpfen" auslösen.

Wollte Sicherheitsleute töten

Der Schütze hatte sich nach Angaben der Bundespolizei FBI mit der Waffe in der Tasche einer Sicherheitskontrolle im Terminal genähert und dann mehrere Male auf den uniformierten TSA-Mitarbeiter gefeuert. Danach habe er eine nahe gelegene Rolltreppe betreten und noch einmal auf den Mann geschossen, zitierte die "Washington Post" das FBI.

Bei seinem Todesopfer handelt es sich um den 39-jährigen Sicherheitsagenten Gerardo Hernandez. Er ist der erste Mitarbeiter der TSA, der ihm Dienst getötet wurde, seit die Behörde im Gefolge der Al-Kaida-Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington gegründet wurde. Nach Angaben des Bürgermeisters von Los Angeles, Eric Garcetti, hatte der Schütze bei seiner Festnahme noch mehr als hundert Patronen besessen.

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