LASK-Vize Werner verrät: Spieler wollten das Ismael-Aus

Die Mannschaft konnte nicht mehr mit dem Trainer.
Die Mannschaft konnte nicht mehr mit dem Trainer.gepa-pictures.com
Seit dem Rauswurf von Valerien Ismael brodelt die Gerüchteküche. Die zentrale Frage: warum? Vize-Boss Jürgen Werner versucht aufzuklären.

Es war ein Paukenschlag. Am Freitag verbreitete sich die Meldung, Valerien Ismael habe keine Zukunft als LASK-Trainer, wie ein Lauffeuer. Erst eine Nacht später bestätigten die Linzer, dass man getrennte Wege gehe – und Dominik Thalhammer das Ruder übernimmt.

Über die Gründe für den Rauswurf wurde viel spekuliert. Vize-Präsident Jürgen Werner bestätigt nun im "Oberösterreichischen Volksblatt", dass die Mannschaft einen gewichtigen Anteil an der Entscheidung hatte. "Es hat sich letzte Woche so richtig entwickelt, auch durch den Input der Spieler. Wir haben jeden im Verein interviewt und das war eben das Ergebnis", sagt Werner. Sprich: Das Team wollte das Ismael-Aus.

Dem Franzosen machte der LASK noch das Angebot, als Sportdirektor beim Verein zu bleiben. "Er wäre für diese Position sehr wohl geeignet gewesen und deshalb wollten wir ihn eine Etage nach oben heben. Aber das wollte er aus verständlichen Gründen nicht", wird Werner zitiert.

Schon länger Spannungen

Der Vize-Boss erklärt zudem, dass die Ismael-Ablöse zwar relativ spontan war, jedoch schon länger Spannungen herrschten. "Unzulänglichkeiten blieben mit dem Erfolg unter Verschluss, aber er hat Angriffsflächen geboten — im Training, im Coaching, in der Kooperation mit den Juniors."

Neuer LASK-Coach ist jedenfalls der langjährige ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer. So sieht "Heute"-Kolumnist Peter Pacult seine Verpflichtung.

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