Wien hat bereits pensionierte Ärzte um Hilfe gebeten, jetzt gibt es auch in Oberösterreich derartige Überlegungen. Das bestätigt Martin Hajart, Büroleiter von Lh-Vize und Gesundheitsreferentine Chrsitine Haberlander (ÖVP), gegenüber "Heute" .
"Wir stellen gerade derartige Überlegungen an, weil wir jede Möglichkeit, das medizinische Personal in der angespannten Situation zu entlasten, in Betracht ziehen", so Hajart. Dabei denkt man nicht nur am Ärztinnen und Ärzte sondern auch an Pfelgepersonal. Und nicht nur Personen, die schon im Ruhestand sind, könnten angesprochen werden, sondern auch jene, die gerade in Karenz (etwas Bildungs- oder Elternkarenz) sind.
Ein Problem könnte natürlich die Zuverdienstgrenze von rund 460 Euro sein. Derzeit werden, so Hajart, allerdings alle Möglichkeiten geprüft. "Wir gehen aber davon aus, dass sich jetzt nicht hunderte Personen melden. Aber jede Hilfe ist willkommen und wichtig", sagt er.