Niederösterreich

Landbauer fordert Abschiebung von Mädchen-Mörder Yazan

Yazan A. (20) steht nach dem Mord an Manuela K. († 16) bald wieder vor Gericht, hofft auf eine mildere Strafe. Geht es nach der FPÖ, soll der Syrer stattdessen abgeschoben werden.
04.06.2020, 15:13

Es war der wohl grausamste Mord in Niederösterreich in den vergangenen Jahren. Yazan A. tötete im Wr. Neustädter Wodica-Park die erst 16-jährige Manuela K., soll dann auch noch ihre Leiche geschändet haben. Der Syrer wurde zur Höchststrafe von 15 Jahren plus Einweisung verurteilt. Er ging mit seinem Anwalt Andreas Reichenbach in Berufung, hofft nun am 26. Juni auf eine mildere Strafe – "Heute" berichtete.

Ginge es nach den Freiheitlichen, würde es die Verhandlung nicht mehr geben. "Was muss noch alles passieren, damit ein syrischer Mädchenmörder endlich abgeschoben wird? Der Bursche hat ein 16-jähriges Mädchen auf brutalste Weise erdrosselt, geschändet und unter einem Laubhaufen begraben! Dennoch wird er von Justiz und Innenministerium mit Samthandschuhen angegriffen und verweilt nach wie vor in Österreich. Das ist inakzeptabel", sagt FPÖ-Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer.

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Udo Landbauer in St. Pölten
Daniel Schreiner

Landbauer will Einreiseverbot

"Der Syrer hat einer Mutter für immer ihr Kind weggenommen und ein Leben ausgelöscht. Das wird doch Grund genug sein, um Haft in der Heimat zu verhängen und ein lebenslanges Einreiseverbot sicherzustellen", fordert Landbauer, der ÖVP, SPÖ und Grünen die Schuld am "Sittenbild der Willkommenspolitik" gibt.

"Für mich stellt sich die Frage, was mit dem ÖVP-Innenminister und der grünen Justizministerin los ist. Hier hört und sieht man nichts und lässt die Familie von Manuela im Stich. Jetzt zusehen zu müssen, wie der Mörder auf eine milde Strafe drängt, anstatt in einem syrischen Gefängnis einzusitzen, ist mehr als bedrückend", so der FPNÖ-Chef.