Verlobte durfte Hans Peter Doskozil nicht wählen

Gemeinsam mit seiner Julia gab Landeschef Hans Peter Doskozil (SP) am Sonntagvormittag seine Stimme in Oberwart ab. Auf ein Kreuz seiner Partnerin durfte er nicht hoffen – sie ist Deutsche.
Sonntag, Punkt 10.00 Uhr in Oberwart. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP) erscheint gut gelaunt beim Reformierten Gemeindesaal der Evangelischen Pfarrgemeinde in seinem Heimatort – an seiner Seite Partnerin Julia und Pressesprecher Herbert Oschep. Im Mai will Doskozil seine Julia heiraten. Gewählt hat sie ihren Verlobten bei der Landtagswahl 2020 dennoch nicht. Aber nicht etwa, weil sie mit seiner Politik nicht einverstanden wäre, sondern weil sie schlichtweg nicht darf.



"Wahlrecht ist ein Staatsbürgerrecht"

Julia Jurtschak ist Deutsche und lebt seit Mitte des Vorjahres mit Hans Peter Doskozil im Burgenland. Am dritten Adventsonntag hat das Paar medial die Verlobung bekanntgegeben. Die private Komponente ändert nichts an der Haltung Hans Peter Doskozils bezüglich eines Ausländerwahlrechts: "Türkis-Grün", so Doskozil, "hat das ja schon subtil in Interviews anklingen lassen. Für mich ist das undenkbar." Im "Heute"-Interview präzisierte er am Freitag: "Meine Verlobte darf mich nicht wählen und das ist gut so." Mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: "Das Wahlrecht ist ein Staatsbürgerrecht. Wenn Julia für mich stimmen möchte, muss sie sich um die Staatsbürgerschaft bemühen…"

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Wordrap mit Hans Peter Doskozil
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