Kristensen trat mit seiner Eintracht Frankfurt am Freitagabend zum Auftaktspiel der 18. Runde in der deutschen Bundesliga bei Werder Bremen (3:3) an, hatte sich aber nach wenigen Minuten bereits behandeln lassen müssen. Dem war ein Duell mit Bremens Isaac Schmidt in der neunten Minute vorausgegangen. Kristensen hatte seinen Gegenspieler umgegrätscht, der den Dänen dann mit den Stollen im Gesicht erwischt – ein Duell, das Folgen hatte.
Denn der Rechtsverteidiger begann an der Nase zu bluten. Und das durchaus heftig. Es dauerte ganze acht Minuten, bis die Blutung im Gesicht des Ex-Salzburgers versorgt war, Kristensen wieder aufs Feld durfte. Davor hatte sich auch bereits Frankfurts Keeper Kaua Santos auf den Boden gesetzt und behandeln lassen – mutmaßlich, um Zeit herauszuholen, die Kristensen-Behandlungszeit zu verlängern.
In der 18. Minute kam der beinharte 28-Jährige dann wieder zurück aufs Feld, spielte mit einem Verband auf der Nase weiter, hatte in der Folge aber mehrmals zur weiteren Behandlung an die Seitenlinie eilen müssen. Und wurde schließlich in der 53. Minute ausgetauscht. Zum Zeitpunkt der Kristensen-Verletzung stand es bereits 1:0 für die Eintracht.
Der Däne ist als beinharter Verteidiger bekannt. Kristensen spielte von 2019 bis 2022 bei Österreichs Topklub Red Bull Salzburg, über Leeds United und einer Leihe bei der Roma ging es dann nach Frankfurt.
Das Auftaktspiel der 18. Bundesliga-Runde endete derweil mit einem spektakulären 3:3-Remis, nachdem Ansgar Knauff erst in der fünften Minute der Nachspielzeit für die Eintracht ausgeglichen hatte, nachdem der VAR eingreifen musste, den Treffer gab, weil der Ball in der Entstehung nicht mit vollem Umfang im Torout gewesen war. Zuvor brachten Jens Stage per Kopf (78.) und Jovan Milosevic (80.) nach Vorlage von ÖFB-Ass Romano Schmid, der von Gegenspielern umringt für seinen mitgelaufenen Teamspieler auflegte, die Bremer in Front. Arnaud Kalimuendo nach nur 52 Sekunden und Nnamdi Collins (56.) hatten zuvor für die Eintracht getroffen, Justin Njinmah zwischenzeitlich auf 1:1 gestellt (29.).
Für die Bremer setzt sich derweil die Sieglos-Serie fort. Es war schon das siebte Spiel in Serie ohne vollen Erfolg für die Bremer, die sich mit der Punkteteilung auf den vorerst zehnten Tabellenrang vorschoben, während Eintracht Frankfurt Siebter bleibt. Bei den Bremern standen mit Marco Friedl, Romano Schmid und Marco Grüll (bis 76. Minute) drei ÖFB-Legionäre in der Startformation.
Das Spiel ist aktuell noch im Gange.