Lange Röntgen-Wartezeiten für Krebspatienten

Bild: Helmut Graf

Eine neue Studie sorgt für Aufregung: Laut der österreichischen Krebshilfe müssen Krebspatienten für radiologische Untersuchungen oft mehrere Wochen warten. Jetzt schaltet sich Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) ein.

 
Es sei "völlig inakzeptabel", dass Menschen mit Verdacht auf Krebs "wochenlang auf ein MR oder CT warten müssen, außer sie bezahlen", sagt Gesundheitsministerin Oberhauser. 

Zwischen Wirtschaftskammer und Sozialversicherung müsse es "jetzt vor dem Sommer" noch eine Lösung geben, sonst muss ein neues Gesetz eingreifen. Denn langsam geht der Ministerin die Geduld aus. Man braucht zusätzlich eine zentrale Anlaufstelle für Patienten, die zu Instituten mit freien Terminen vermittelt werden, aber auch eine Reihung nach Dringlichkeit ist essentiell. 

"Wenn es jetzt zu keiner Lösung kommt, werden wir eine Möglichkeit schaffen, dass die Sozialversicherung einzelne Verträge abschließen kann mit Instituten, um die Versorgung für die Patienten gewährleisten zu können", so Oberhauser. 

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