Bei der Präsentation von Jacques Lemans zog Larissa Marolt (33) alle Blicke auf sich. Als neues Markengesicht, aber vor allem mit einer Ausstrahlung, die verrät: Hier ist jemand ganz bei sich angekommen. Im "Heute"-Talk zeigt sich die Kärntnerin ungewohnt persönlich und spricht offen über das, was sie bewegt. Die Liebe und ihr Inneres.
In ihrem Leben habe sich zuletzt "sehr viel" getan, erzählt Marolt. Besonders die innere Entwicklung sei für sie entscheidend gewesen. Während viele nur die äußeren Schritte sehen, betont sie, dass es auch eine "Herzensentwicklung und diese innere Entwicklung" gebe, "die du einfach als Frau hast". Gerade rund um die 30 beginne oft eine neue Phase, in der man sich selbst noch einmal ganz anders begegne.
Für sie habe genau diese Zeit "ganz schöne Türen" geöffnet. Heute fühle sie sich "sehr glücklich, sehr frei" – ein Zustand, den sie sich hart erarbeitet hat. Denn die vergangenen Jahre seien nicht immer leicht gewesen. Oft habe sie das Gefühl gehabt, kämpfen zu müssen, ihre Richtung erst zu finden und sich beweisen zu müssen. Jetzt habe sich das verändert. "Ich bin jetzt einfach da, wo es sich richtig anfühlt."
Diese neue innere Ruhe spiegelt sich auch in ihrem Umgang mit Beziehungen wider. Beim Thema Liebe wird Marolt besonders klar und konsequent. Sie gehört zu den wenigen Prominenten, die ihr Privatleben strikt schützen. Dahinter steckt eine bewusste Entscheidung: Sie sei ein "sehr diskreter Mensch" und liebe es, "wenn Liebe ein bisschen ein Geheimnis hat".
Gerade dieses Geheimnis macht für sie den Reiz aus. Es habe "etwas viel Spannenderes", wenn nicht jeder wisse, wie es im Hintergrund aussehe. So bleibe eine besondere Form von Nähe erhalten. "Irgendwie bewahrt das noch eine ganz andere Form von Liebe und Intimität", ist sie sich sicher.
Denn für Marolt ist klar, Liebe bedeutet Intimität. Und genau diese sieht sie gefährdet, wenn Beziehungen zu sehr in der Öffentlichkeit stattfinden. Sie beobachtet oft, dass Partnerschaften dann "von außen leben". Ihr Ansatz ist ein anderer und fast schon ein Gegenmodell zur lauten Society-Welt: "Bei mir lebt eine Beziehung von innen."
Seit Jahren zieht sie diese Linie konsequent durch. Ihr Privatleben, ihre Beziehungen, sogar ihre engsten Freundschaften hält sie bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Nur ein "sehr ausgewählter Kreis an guten Freunden" kennt die Details.
Für Marolt ist das keine Einschränkung, sondern ein Geschenk. Diese Entscheidung sei "das Allerbeste, was ich habe tun können", sagt sie. Es fühle sich "befreiend an", man sei "nicht angreifbar". Vor allem aber bleibe etwas erhalten, das in der schnelllebigen Promi-Welt oft verloren geht: "Dadurch bleibt einfach ein Teil leise und sanft und schön."