LASK legt nach Wechsel-Fehler keinen Einspruch ein

Der LASK gewann bei Royal Antwerpen mit 1:0, doch die Partie könnte strafverifiziert werden.
Der LASK gewann bei Royal Antwerpen mit 1:0, doch die Partie könnte strafverifiziert werden.Gepa
Nach dem 1:0-Erfolg in der Europa League verzichtet der LASK auf einen Einspruch gegen Royal Antwerpen. 

Die Belgier hatten während der zweiten Spielhälfte vier Mal das Spiel unterbrochen, um zu wechseln. Das ist allerdings ein klarer Regelverstoß.

Dabei hatte sich in der 64. Minute eine kuriose Szene zugetragen, wollte Antwerpen-Coach Ivan Leko einen Doppeltausch vornehmen. Aurelio Buta kam für Koji Miyoshi, der zweite Tausch (Nana Amponah für Birger Verstraete) ging allerdings erst in der nächsten Spielpause über die Bühne. Danach wechselte Antwerpen noch zwei Mal. 

Kein LASK-Einspruch

Trotzdem werden die Stahlstädter die Wertung des Ergebnisses nicht beeinspruchen, wie LASK-Vizepräsident Jürgen Werner nun verriet. "Für uns steht der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund. Es widerstrebt uns, dass Royal Antwerpen auf diese Art und Weise einen Nachteil erfahren könnte. Fehler passieren", so Werner, der die Gastfreundschaft der Belgier lobte. 

Bei einem Einspruch könnte die Begegnung mit 3:0 für die Linzer gewertet werden. Damit würde sich der LASK in der umkämpften Gruppe J, in der Tottenham, Antwerpen und die Oberösterreicher bei sechs Punkten halten, auf den zweiten Tabellenplatz vorschieben. 

Ob nun die UEFA selbst tätig wird, ist noch offen. Möglich ist auch, dass der ukrainische Referee Yevgen Aranavskyi die Partie bewusst fortgesetzt hatte, da es Probleme mit der Anzeigetafel gegeben haben könnte. 

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