Didi Kühbauer und der LASK haben Red Bull Salzburg womöglich unfreiwillig einen großen Gefallen getan. Durch das spektakuläre Champions-League-Aus von Celtic Glasgow haben sich die Vorzeichen im Transferpoker um Gvidas Gineitis entscheidend verändert.
Der 22-jährige Mittelfeldspieler des FC Torino steht bereits seit Wochen auf der Wunschliste der Bullen. Salzburg soll vor rund zwei Wochen sogar mit einem Angebot abgeblitzt sein. Zuletzt deutete deshalb immer weniger auf einen Wechsel nach Österreich hin und mehr nach Schottland.
Der Grund: Celtic Glasgow galt als Favorit auf Gineitis. Mit den Millionen aus der Champions League wollten die Schotten offenbar beim Litauer zuschlagen.
Doch dann kam der LASK. Die Linzer drehten im Rückspiel auf der Gugl das Duell gegen Celtic und warfen die Schotten sensationell aus der Champions-League-Qualifikation.
Das könnte nun direkte Auswirkungen auf Salzburg haben. Laut "Sportal" ist der Gineitis-Transfer für Celtic ohne die eingeplanten Einnahmen aus der Königsklasse finanziell nur noch schwer zu stemmen. Plötzlich sollen die Bullen im Rennen um den 22-Jährigen wieder deutlich bessere Karten besitzen.
Ein Schnäppchen wäre Gineitis allerdings nicht. Rund zehn Millionen Euro soll Torino für den zentralen Mittelfeldspieler verlangen. Sein aktueller Marktwert wird mit 5,5 Millionen Euro beziffert, sein Vertrag in Turin läuft noch bis 2029.
Ob Salzburg tatsächlich ein neues Angebot abgibt und die geforderte Summe auf den Tisch legt, ist noch offen. Klar ist aber: Der LASK hat den Bullen im Transferpoker zumindest indirekt kräftige Schützenhilfe geleistet.