Dietmar Kühbauer hat mit dem LASK in der vergangenen Saison das historische Double geholt und sich damit auch für andere Klubs interessant gemacht. Nun verrät der 55-Jährige, dass sogar ein konkretes Angebot aus Russland auf seinem Tisch lag.
"Es hat etwas gegeben, aber man muss nicht alles tun, ohne überheblich zu sein", erklärte Kühbauer in der ORF-Sendung "Fußball am Sonntag". Auf Nachfrage, aus welchem Land die Anfrage gekommen sei, wurde der Burgenländer konkret: "Russland. Aber das ist nicht in meinem Kopf drin, dass ich dort Trainer sein will."
Statt eines Auslands-Abenteuers konzentriert sich Kühbauer weiterhin voll auf seine Aufgabe in Linz. "Es ist kein Thema aktuell für mich, ich bekenne mich zum LASK", stellt der Meistertrainer klar.
Bereits während des Sommers waren immer wieder Spekulationen über einen möglichen Abschied aufgekommen. Kühbauer hatte damals allerdings betont, sich beim LASK wohlzufühlen und sich über seine Zukunft "keinen Kopf" zu machen.
Daran hat sich nichts geändert. "Wir haben mit den Jungs etwas geschafft und die Mannschaft hat jetzt die Chance, international zu spielen. Das ist auch nicht das Allerschlechteste", sagt Kühbauer.
Mit dem LASK wartet nun sogar die große Chance auf die Champions League. Im Play-off trifft der österreichische Meister auf Celtic Glasgow. Kühbauer denkt deshalb nicht an einen Wechsel: "Ich denke da jetzt nicht eine Sekunde darüber nach und liege nicht weinend im Bett."