Die anhaltende Trockenheit bringt eine Branche besonders unter Druck: die Landwirtschaft. Viele Bauern wissen nicht mehr, was sie tun sollen. Weil das Futter knapp ist, werden jetzt sogar Naturschutzflächen zur Mahd freigegeben.
Die Möglichkeit, die Flächen früher zu mähen und damit zusätzliches Futter zu gewinnen, sei eine "wichtige und unbürokratische Entlastung", betont OÖ-Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP). Auch Naturschutzreferent LH-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) begrüßt die Regelung.
Jetzt wurde aus dem nordwestlichen Teil des Bundeslandes eine weitere traurige Facette der Klimakrise bekannt: Im Schärdinger Stadtteil Allerheiligen, am Kreuzberg, hat Fotograf Franz Gruber Rehe gesichtet. Sie bewegen sich nicht nur auf Wiesen, sondern auch in Privatgärten.
Der überlebensnotwendige Grund: Die Vierbeiner suchen nach fester und flüssiger Nahrung. Denn in ihren angestammten Gebieten finden sie kaum mehr Futter.
Üblicherweise sollten Wildtiere nicht gefüttert werden – außer von ausgebildetem Personal. Ein Hausbesitzer am Kreuzbergfeld zeigte nun aber Herz: In einem zweckentfremdeten Mörtelkasten stellte er in seinem Garten Wasser auf.