Lebenslängliche Haft für Ikea-Doppelmörder

Jener Mann, der im August zwei Menschen in einer schwedischen Ikea-Filiale erstochen hat, ist Am Freitag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Asylwerber aus Eritrea hatte kurz zuvor erfahren, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde.

Ein Gericht in Västeras in Schweden entschied am Freitag über die Zukunft jenen Mannes, der in der dortigen Ikea-Filiale im August zwei Menschen ermordete.

Ein Mann aus Eritrea hatte eine 55-jährige Frau und ihren 28-jährigen Sohn mit Messern aus der Küchenabteilung erstochen. Nach dem Angriff stach er sich selbst in den Bauch, sagte aber später aus, er habe nicht geplant, sich umzubringen.

Kurz vor der Tat hatte er schlechte Nachrichten bekommen: Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Das Gericht bezeichnete die Tat als "sehr ernstes" Verbrechen und verurteilte den Mann zu lebenslanger Haft.

Diese dauert in Schweden mindestens 18 Jahre, danach könnte er ausgewiesen werden, so der Richter.

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