Über das Auktionshaus "Sotheby´s Sealed" ist der Ferrari F2001b aus der dritten Weltmeister-Saison Schumachers mit Ferrari zu ersteigern. Mit dem Boliden bestritt der Deutsche am Saisonbeginn des Jahres 2002 zwei Rennen, ehe der Deutsche ab dem dritten Grand Prix auf den neuen Boliden, den F2002, setzte. Der Formel-1-Wagen ist eine Weiterentwicklung des vorjährigen Autos.
Allerdings ein höchst geschichtsträchtiger Bolide. Denn Schumacher gewann gleich den Saisonauftakt in Australien und fuhr im Boliden mit der Chassisnummer 215 in Malaysia immerhin noch auf Rang drei, holte davor die 150. Pole Position für Ferrari in der Formel 1. Somit bildete der F2001b einen wichtigen Grundstein für Schumachers fünften Formel-1-Weltmeistertitel.
Der Bolide ist 4,50 Meter lang, hat inklusive Fahrer ein Mindestgewicht von 600 Kilogramm und schaffte es mit seinem V10-Motor immerhin auf 800 PS. Die Auktion läuft nun ab 16. August, online kann mitgeboten werden.
Experten gehen davon aus, dass der Bolide eine Summe jenseits der sieben Millionen Euro erzielen wird, schließlich wurde ein F2001 bereits im Jahr 2017 für 6,35 Millionen Dollar (heute rund 5,8 Millionen Euro) verkauft. Erst im vergangenen November wurde Schumachers Ferrari F2003-GA aus der sechsten Schumacher-Weltmeistersaison für 13,1 Millionen Euro versteigert. Noch nie erzielte ein Formel-1-Auto eine höhere Summe.