Basler ist dafür bekannt, gerne einmal einen markigen Spruch von sich zu lassen. Das hat dem einstigen Top-Fußballer und Star von Bayern München auch große Popularität verschafft. Er ist gefragter TV-Experte, tritt öfter in Diskussionssendungen auf. Und vertritt dabei stets seine Meinung.
In einem Punkt hat sich Basler in den letzten Jahren auch nicht verändert: Der 57-Jährige hält nichts von Frauenfußball. Und hat auch keinerlei Bedenken, diese Meinung kundzutun.
So wurde Basler im "ARD"-Podcast "Mario Basler – letzter Typ" von der Moderatorin Katharina Reckers mit Äußerungen des Ex-Kickers über Frauenfußball aus dem Jahr 2013 konfrontiert. In einer "Bild"-Kolumne schrieb der einstige deutsche Teamspieler damals: "Fußball ist nichts für Frauen. Wenn Mädels auf dem Rasen rumtoben wollen, sollen sie ein Netz aufstellen und Tennis spielen. So wie in Wimbledon. Das ist sexy! Aber Frauenfußball? Nö!", hatte Basler damals geschrieben.
Darauf angesprochen, bekräftigte der nun 57-Jährige seine Meinung und legte sogar noch einen drauf: "Bin ich nach wie vor dafür. Da hat sich nichts geändert." Als die Moderatorin dann überrascht mit "echt?" nachfragte, holte Basler aus: "Das hat mit Fußball nichts zu tun. Alleine wenn sie rennen, wenn sie schießen, wenn sie grätschen. Wann siehst du mal eine Grätsche bei einer Dame, bei einer Frau?", so Basler. "Ich bleibe dabei: Es ist kein Frauensport", unterstrich der 57-Jährige dann noch einmal in seinem gewohnt rustikalen Ton.
Aussagen, mit denen auch Moderatorin Reckers gar nichts anfangen konnte. "Vielleicht ist es nicht der richtige Weg. Du siehst es als Ehrlichkeit, aber vielleicht wäre es der richtige Moment, einmal die Fresse zu halten." Im Rahmen des Podcasts wird härter und mit deutlich schärferem Ton diskutiert. "Nach unserem Gespräch merkt er, dass er bei mir eine Grenze überschritten hat", so die Moderatorin.