In Niederösterreich, Kärnten und der Steiermark gibt es aktuell mehrere Legionellen-Infektionen. Das sorgt jetzt auch in Salzburg dafür, dass über die Risiken aufgeklärt wird.
Der Chefarzt der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Andreas Krauter, betont, wie wichtig das ist. Wie orf.at berichtet, handelt es sich bei der Legionärskrankheit um eine bakterielle Lungenentzündung. Sie zeigt sich oft durch hohes Fieber, Husten und ein starkes Krankheitsgefühl. Besonders gefährlich ist die Erkrankung für ältere Menschen, Personen mit schwachem Immunsystem, Vorerkrankungen der Lunge oder für Rauchende.
Legionellen fühlen sich vor allem in stehendem Wasser wohl, wenn dieses zwischen 25 und 45 Grad hat. Gefährlich wird es, wenn winzige, belastete Wassertröpfchen – sogenannte Aerosole – eingeatmet werden. Das passiert zum Beispiel beim Duschen, in Whirlpools oder bei technischen Anlagen wie Kühltürmen.
Das Trinken von belastetem Wasser ist laut Experten normalerweise kein Problem, weil die Magensäure die Bakterien abtötet. Krauter empfiehlt, nach längerer Abwesenheit – etwa nach einem Urlaub – die Wasserleitungen vor dem ersten Duschen drei bis fünf Minuten mit heißem Wasser durchzuspülen. Der Warmwasserboiler soll dabei auf mindestens 60 Grad eingestellt sein. Danach solltest du den Raum gut durchlüften.