Lehrer-Fortbildung in Freizeit soll Pflicht werden

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Lehrer sollen sich in den Ferien fortbilden. Das wollen 86% der Österreicher. Auch aus der Politik werden Forderungen laut. Für die Gewerkschaft ist in der "unterrichtsfreien Zeit" eine Pflicht "vorstellbar".

Lehrer sollen sich in den Ferien fortbilden. Das wollen 86% der Österreicher. Auch aus der Politik werden Forderungen laut. Für die Gewerkschaft ist in der "unterrichtsfreien Zeit" eine Pflicht "vorstellbar".

Der steirische Bildungslandesrat Michael Schickhofer (SP) will, dass Lehrer die letzten beiden Ferienwochen zur Fortbildung nutzen müssen. Das solle so im neuen Dienstrecht stehen. Und auch Oberösterreichs Bildungs- Landesrätin Doris Hummer (VP) findet eine Kürzung der Ferien für schulpflichtige Kinder um bis zu zwei Wochen "sinnvoll".

Laut einer marketagent-Umfrage wollen drei Viertel der Österreicher kürzere Ferien für Lehrer, 86 % sind dafür, dass sie einen Teil der Sommerferien- Zeit für Fortbildung nutzen. Lehrervertreter Paul Kimberger ärgert sich über die "populistische Diskussion" zur Ferienlänge.

Bei der Fortbildungsverpflichtung, die Teil des Pokers ums neue Dienstrecht ist, zeichnet sich aber Bewegung ab. Für Kimberger ist eine Fortbildungsverpflichtung "für alle Lehrer vorstellbar" (derzeit müssen sich nur Pflichtschullehrer 15 Stunden pro Jahr weiterbilden, nicht aber AHS- und BHSLehrer). Ausschließlich in den Ferien sei das aber "organisatorisch schwierig". Möglich sei das aber "weitgehend in der unterrichtsfreien Zeit".

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