Leipzig erkämpft sich vor Gericht Transfer-Millionen

Jean-Kevin Augustin
Jean-Kevin AugustinImago Images
RB Leipzig winkt nach einem Rechtsstreit eine Millionenzahlung. Die FIFA hat den Bullen am Dienstag in erster Instanz recht gegeben. 

Demnach hat der Internationale Fußballverband der deutschen Bullen-Filiale eine Transfer-Zahlung in Höhe von 21 Millionen Euro zugesprochen. Diese muss Leeds United dem Urteil zufolge nun leisten. 

Augustin nicht gekauft

In dem Gerichtsstreit war es um Stürmer Jean-Kevin Augustin gegangen, den der englische Zweitligist im Jänner 2020 ausgeliehen hatte. Im Zuge des Deals war eine vertraglich fixierte Kaufverpflichtung in Höhe von 21 Millionen Euro für den Aufstiegsfall ausgehandelt gewesen. 

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nahm Leeds United allerdings Abstand von einer Verpflichtung des 23-jährigen Franzosen - obwohl der Klub den Sprung in die Premier League geschafft hatte. Leeds argumentierte dies damit, dass die Meisterschaft nach der Corona-Unterbrechung erst im Juli fortgesetzt worden war. Die Kaufverpflichtung sei bereits im Juni ausgelaufen. 

Erstinstanzlich gab die FIFA nun dem deutschen Bundesligisten recht. Leeds kann allerdings weiter gegen dieses Urteil vorgehen. Augustin spielt mittlerweile bei Nantes in der französischen Ligue 1. 

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