Hansi Flick möchte den FC Bayern im Sommer verlassen – diesen Wunsch hat der Trainer vor wenigen Wochen in aller Öffentlichkeit deponiert. Die Münchner könnten dem 56-Jährigen, der als DFB-Teamchef in der Pole Position steht, Steine in den Weg legen, auf die Erfüllung seines bis 2023 laufenden Vertrags pochen – oder eine finanzielle Lösung finden.
Denn längst hat man begonnen, einen Nachfolger zu suchen. Schnell war man sich in München einig, dass Julian Nagelsmann von Konkurrent RB Leipzig der Wunschkandidat ist. Doch auch sein Arbeitspapier ist noch zwei Jahre gültig.
Zuletzt beteuerte der Fußball-Fachmann, noch keinen Kontakt zum Rekordmeister zu haben. "Es gibt einfach nichts, von dem ich berichten kann", meinte er noch vor wenigen Tagen.
Das dürfte sich mittlerweile geändert haben. Wie mehrere deutsche Medien berichten, haben die Bayern eine offizielle Anfrage abgegeben. Sogar Verhandlungen sollen bereits laufen. Und die haben es in sich.
Leipzig lässt den Coach nur für eine hohe Ablöse ziehen. Im Gespräch sind laut "Bild" 30 Millionen Euro. Eine Summe, die in Deutschland noch nie für einen Trainer bezahlt wurde. Den Rekord hält Adi Hütter, der nach der Saison um 7,5 Millionen Euro von Frankfurt nach Gladbach geht.
Verlässt Nagelsmann Leipzig, hat das voraussichtlich auch Auswirkungen auf die rot-weiß-rote Bundesliga. Salzburg-Coach Jesse Marsch gilt als heißester Kandidat in Leipzig. Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg könnte wiederum in der Mozartstadt anheuern.