Lena Meyer-Landrut verärgert Fans mit Modelinie

Nein, Lena Meyer-Landruth modelt neuerdings nicht für die Modemarke "Skims" von Kim Kardashian, sondern hat mit "A Lot Less" ihre eigenen Linie auf den Markt gebracht.
Nein, Lena Meyer-Landruth modelt neuerdings nicht für die Modemarke "Skims" von Kim Kardashian, sondern hat mit "A Lot Less" ihre eigenen Linie auf den Markt gebracht.A Lot Less
Mit Radlerhosen und T-Shirts will sich Lena Meyer-Landrut als nachhaltige Modedesignerin versuchen. Ihre Fans kritisieren "A Lot Less" jedoch scharf.

Wie viele andere Stars aus dem Show-Biz hat sich nun auch die deutsche Sängerin Lena Meyer-Landrutein zweites Standbein aufgebaut: Sie will sich als nachhaltige Modedesignerin versuchen. Das Konzept hinter der Marke "A Lot Less" die in Kooperation mit dem Onlinehändler "About You" entstand: 90 zeitlose Essentials aus nachhaltigen Materialien, die keine Kleidergröße oder Körperfigur (XS bis XXXL) ausschließen sollen. Zu sehen sind diese in Meyer-Landrut neuem Musikvideo.

"Reines Greenwashing"

Doch ausgerechnet der Aspekt der Nachhaltigkeit stößt vielen Fans sauer auf. "Was mich wirklich wütend macht ist diese Kommunikation. Man spricht von Nachhaltigkeit und Transparenz, aber nirgendwo ist was davon nachzulesen. Genau die gleiche Geschichte wie damals bei Nu-In, der Marke von Stefanie Giesinger. Das war auch reines Greenwashing", kritisiert eine Userin.

Eine andere schreibt: "Es wäre wirklich toll, wenn man wirklich erfahren könnte, was so 'nachhaltig' an der Modeist. Klar, wenn sie zeitlos und gut kombinierbar ist, kauft man weniger Teile. Wenn sie gut verarbeitet ist, trägt man sie länger und lieber. Aber auf der 'About You'-Seite steht nichts über die Produktionsbedingungen und bei den Materialien nur 'Baumwolle' oder 'Viskose'. (Hochwertig...?) Ökologisch hergestellt sind die Klamotten also schon mal nicht. In der EU hergestellt bei den Preisen wohl eh nicht."

Ganz korrekt ist das nicht: Auf der offiziellen Website von "A Lot Less" sind bei fast allen Stücken Materialangaben und auch Herkunftsländer aufgelistet. Gefertigt wurde demnach in Ländern wie Bulgarien, der Türkei oder Italien.

Hat sie von Kim Kardashian kopiert?

Dich damit noch nicht genug: Die Kollektion kam beim Launch am Freitag einigen sofort auch bekannt vor. "Oh, da hat sich aber jemand extrem von Kim Kardashian und ihrer Marke Skimsinspirieren lassen. #copypaste", kommentierte eine Dame und viele weitere stimmen ihr zu. Tatsächlich ist die Kollektion nicht besonders originell: Zieht man kurz den Vergleich, so sieht man teilweise fast exakt die gleichen Kleidungsstücke, von den Radlerhosen in Erdtönen bis zum bronzefarbenen Satinkleid. Zufall? Möglich.

Ein Erfolg ist "A Lot Less" jedenfalls schon jetzt garantiert, hatte das Label doch schon kurz nach Launch zehntausende Likes von Fans bekommen. Neben den Kritiken wünschen viele der Jungunternehmerin viel Erfolg und kündigen bereits an, sich Kleidung bestellen zu wollen.

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