Lenker blieb auf 3. Spur auf A2 stehen, es folgte Crash

Massen-Crash A2
Massen-Crash A2Thomas Lenger
Ein Autofahrer war aus Zorn auf der dritten Spur der A2 einfach stehen geblieben, geigte einem Lenker die Meinung. Der Richter kannte kein Pardon.

Eine lebensgefährliche Aktion eines Kia-Fahrers hatte am 15. Juli 2020 auf der Südautobahn bei Baden in Fahrtrichtung Wien zu einem Massenunfall geführt ("Heute" berichtete).

Sechs Verletzte

Die Bilanz: Zehn Pkw beschädigt, zwei Autos ein Totalschaden, sechs Unfallbeteiligte erlitten Verletzungen, Gesamtschaden nur die Autos betreffend: 65.000 Euro. Dem Unfall war eine unfassbare Aktion eines Kia-Lenkers auf der Südautobahn Richtung Wien vorausgegangen.

Aus Ärger über einen anderen Lenker war der Kia-Fahrer einfach auf der dritten Spur stehen geblieben, nötigte den anderen Lenker anzuhalten, sprang aus dem Auto und schimpfte. Dann stieg er wieder in den Wagen, brauste davon - dann folgte der Unfall.

Ein Jahr Gefängnis

Der Richter hatte überhaupt kein Verständnis für die Aktion des Angeklagten, verdonnerte ihn wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung zu drei Jahren teilbedingter Haft (ein Jahr davon unbedingt). Der Richterspruch ist noch nicht rechtskräftig.

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