Politik

Lesbische Pärchen dürfen jetzt in Elternkarenz gehen

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:09

Neben dem Jugendstrafrecht beschloss der Nationalrat am Donnerstag auch einige Neuerungen in Sachen Elternteilzeit und Elternkarenz. So sollen auch Partnerinnen von Frauen, die sich künstlich befruchten ließen, in Karenz gehen dürfen. Die FPÖ stimmte gegen diese Neuerungen.

Neben den Neuerungen für lesbische Paare wurde auch die Elternteilzeit neu geregelt. In Zukunft muss man die Arbeitszeit um mindestens 20 Prozent reduzieren und wenigstens zwölf Stunden pro Woche arbeiten müssen.

Für Frauen, deren Partnerin mit Hilfe von künstlicher Befruchtung ein Baby bekommen, wird es nun möglich, in Elternkarenz zu gehen. Genau das war für die der Grund, gegen die Novelle zu stimmen.

Weitere Neuerungen sind eine vierwöchige Kündigungsfrist für Arbeitnehmerinnen nach einer Fehlgeburt und dass auch freie Dienstnehmerinnen haben einen Freistellungsanspruch und einen viermonatigen Motivkündigungsschutz.

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