Eine aktuelle Studie bestätigt: Die meisten Autos werden durch die Anhebung der NoVA teils massiv teurer. Wer noch von der alten NoVA profitieren will, hat dafür nur mehr wenige Tage Zeit.
Wenn mit 1. März die neue NoVA-Regelung in Kraft tritt, betrifft das nicht nur, wie bisher vom Gesetzgeber lautstark verkündet, großvolumige Spritfresser und CO2-Monster, sondern im Durchschnitt drei Viertel aller in Österreich erhältlichen Fahrzeugmodelle.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Experten von Eurotax, die für mehr als 7.800 Fahrzeuge errechnet haben, wie sich die Erhöhung der Normverbrauchsabgabe auf Neufahrzeuge, die am 1. März in Kraft tritt, auf den Bruttopreis auswirken wird. Auch die Steuergleichheit von Diesel- und Benzin-Kfz wird gekippt sowie die NoVA-Obergrenze von 30 Prozent aufgehoben. Die neue NoVA bezieht sich dann nur mehr auf den CO2-Ausstoß eines Neuwagens. Für die 100 beliebtesten Fahrzeugmodelle am österreichischen Markt bedeutet das, dass sich deren Bruttopreis ab 1. März um durchschnittlich 210 Euro erhöhen wird.
Laut Eurotax-Studie werden die meisten Fahrzeuge um bis zu fünf Prozent teurer, etwa 300 Modelle (meist solche ab 150 PS) gar um bis zu 15 Prozent. Einziger Ausweg für alle potenziellen Neuwagenkäufer: Noch vor Inkrafttreten der neuen Regelung einen Kaufvertrag unterschreiben. Wer ein neues Auto bestellt, muss das bis zum 15. Februar tun, damit noch die alte, günstigere NoVA zur Anwendung kommt – vorausgesetzt der Wagen wird bis spätestens 30. September übernommen und auch angemeldet.
Wer einen lagernden Neuwagen kauft, der muss das bis spätestens 28. Februar tun. Danach werden die allermeisten Pkw-Modelle um einiges kostspieliger.