Letzter Ausweg Magenbypass?

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Etwa 3,4 Millionen Personen sind in Österreich übergewichtig, 900.000 adipös. Von Übergewicht spricht man ab einem Body Mass Index (BMI) von 25, von Adipositas (extremes Übergewicht) ab 40. Ein Magenbypass kann helfen, sollte aber die letzte Option sein.

hat sich einer Magenbypass-Operation unterzogen – und in sechs Monaten satte 50 Kilogramm abgenommen. Voraussetzung ist ein BMI von über 40 oder, wenn Begleiterkrankungen vorliegen, über 35. Bis zu 80 Prozent des Übergewichts können in den ersten zwei Jahren abgenommen werden. Der Blutzuckerspiegel normalisiert sich überwiegend, Blutdruck, Blutfettwerte und Herzinfarktrisiko sinken.

Bei der Operation wird der Magen zweigeteilt. Der kleinere Teil dient weiterhin der Nahrungsaufnahme. Weiters werden im Dünndarm Nahrungsbrei und Verdauungssäfte durch Bilden einer „Umleitung“ getrennt und damit die Verdauung eingeschränkt. Das so reduzierte Nahrungsangebot in Kombination mit einer Veränderung von Botenstoffen (u.a. Sättigungsgefühl) führt zur erwünschten Gewichtsabnahme und Reduktion der Begleiterkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes.

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